Interflug Fm-Sicherstellung

Interflug Fm-Sicherstellung

Beitragvon Mrozek » Mittwoch, 13. September 2017, 20:17:30

Mit der Interflug und speziell dem Betrieb Flugsicherung war ein enges Zusammenwirken organisiert. Das führte dann auch zum Aufbau von NVA-Übertragungstechnik in Schönefeld Süd. Techniker des NBA fuhren also im Herbst 1975 nach Berlin-Schönefeld und bauten dort einen Schrank Z12 (FB-301) einen ENF-Schrank ( für die Umsetzung von 4Dr auf 2Dr sowie der Telefonnummer-Wahlkassetten) und stellen eine MWT-6 mit MAS-6 hin.
Für einfache Arbeiten an der Technik konnten dortige Mitarbeiter der Interflug eingewiesen werden. War die Störung komplizierter musste von uns in der Üst Eggersdorf Personal raus fahren. Einmal im Jahre musste der TF-Übertragungsweg an der Z12 gemessen werden. Auch dazu mussten wir raus fahren. An solchen Tagen war dann mehr Personal erforderlich. ! Mann zum Messen in Eggersdorf und 1 Mann musste mit Messtechnik mit B-1000 nach Schönefeld gefahren werden.
Im Dezember 1975 schalteten wir dann die erste Primärgruppe und darauf dann auch eine 6-Kanal-WT-Grundleitung.
Dazu kamen dann Rufnummer aus Eggersdorf nach Schönefeld für GM Dr. Henkes (3621) und Betrieb Flugsicherung (Frohberg ?) (3617).
Und natürlich eine ganz ganz wichtige Verbindung EF9103 vom ZGS zum ATCC Schönefeld. Diese Verbindung musste dann bei den Wartungsmessungen für ungefähr 1 Std. außer Betrieb gehen. Man war das jedes mal ein Theater.
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Re: Interflug Fm-Sicherstellung

Beitragvon P-300 » Donnerstag, 14. September 2017, 16:52:26

Das war die 1206P.

Aber ich kam ja erst später dazu. Das war die Zeit als die zweite TF Eggerdorf-Schönefeld kam- die 1220P. Denn der Bedarf an Verbindungen nach Schönefeld stieg. Besonders zum ACC Friedland kam die Interflug nur über das LSK/lV-System gen Neubrandenburg. Postalisch war wohl Ende der Fahnenstange erreicht.

Kurz vor dem Abpfiff des DDR-Szenario im Frühjahr 1989 noch eine dritte TF. Diesmal 1214 P ZGS Fürstenwalde - Schönefeld.
Meines Wissens sollte der der Anteil TG-44 in Diepensee an das S1-Netz angeschlossen werden und die Post konnte NULL der Leitungen bringen.
Lösung war dann: die 4 Leitungen von NZ-24 Berlin nach Diepensee ( Kennzahl 24308) über eine bestehende TF Berlin 5 - Füwe 2 zu bringen und dann über die neue 1214P nach Schönefeld und dann im Flughafenkabel auf die MSN-70 Diepensee.
Dieser räumliche Umweg war schon erstaunlich.

Damit war das Gerät FB-301 in Schönefeld dann voll beschalten.

Aber alle 3 TF liefen über Bzk-287 und BzK-289 und HVT-73. Da wurde das Bzk-289 doch Mitte der 80ger bei Bauarbeiten angehieft.
Absolute Trauer war angesagt. Denn der Anflugkontrollstelle Schönefeld fehlten damit fast sämtliche Fernleitungen. Auch die Verbindungen zu den ACC waren betroffen. Ich glaube die Flieger wurden dann alle nach Leipzig und Erfurt umgeleitet.
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