Seefahrt + Seefunk

Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Funker » Sonntag, 29. Juli 2018, 17:58:52

....war die DSR Deutsche SeeReederei
Die Deutsche Seereederei wurde im Jahre 1952 gegründet. Fast aus dem Nichts heraus entwickelte sie sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer leistungsfähigen Reederei. Der Fleiß, Einfallsreichtum und die hohe Professionalität seiner Mitarbeiter brachten das Unternehmen voran und verschafften ihm weltweit Achtung.
Die Deutsche Seereederei ist heute eines der ganz wenigen Großunternehmen der ehemaligen DDR, die nach der Privatisierung eigenständig in einer entsprechenden Größenordnung und mit beachtlicher Marktbedeutung existieren - und das am originären Standort. Sie ist somit zu einer erfolgreichen deutsch-deutschen Geschichte geworden.
Mit dem Ende der DDR war die Deutsche Seereederei ein Unternehmen mit 14.500 Beschäftigten und 161 Schiffen. In der geschlossenen Wirtschaftsstruktur der DDR konnte solch ein Unternehmen existieren. In einer offenen, wettbewerbsorientierten Wirtschaft jedoch waren die Unternehmensstruktur und ein Großteil der vorhandenen Schiffe nicht mehr konkurrenzfähig.
Die heutige Deutsche Seereederei ist ein ertragsstarkes Unternehmen, welches über seine Tochter- und Beteiligungsunternehmen von Rostock aus weltweit agiert.
In den zurückliegenden Jahren entwickelte sich die Unternehmensgruppe strategisch weiter zu einem Konzern mit einem touristisch-maritimen Schwerpunkt. Zugleich werden die übrigen Geschäftsfelder innovativ und verantwortungsvoll in die Zukunft gesteuert: Engagement und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen dafür die entscheidende Basis.

Auch die Seefunker sind aktiv im Verein.
Zu finden unter: http://www.seefunk-fx-intern.de/
Funker
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Matrose » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:02:11

Aber auch die Seeleute sind noch miteinander. Nicht so zerstritten wie die NVAler-
DSR Seeleute e. V.
» http://www.seeleute.de
und
http://www.seeleute-rostock.de/
Matrose
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Lotse » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:02:55

Rügen-Radio soll Gesundbrunnen werden
Die Gemeinde Lohme plant auf dem Telekom-Areal ein großes Gesundheitszentrum mit 600 Betten.
Noch stehen auf dem ehemaligen Rügen-Radio-Gelände in Lohme die vier alten Sendemasten. Die Telekom will sie zurückbauen. Laut Günter Krüger, ehemals Raumordnungsplanung Vorpommern, sollen sie 2017 abgerissen werden.
Lotse
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Joachim » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:03:32

Damit verschwindet dann wieder eine DDR Marke. Rügen Radio war ja bekannt. Gerade zu Weihnachten und Jahreswechsel war doch in Kombination mit Radio DDR immer eine große Grußsendung für die Seemänner auf See ....
Joachim
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Echolot » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:04:14

Lohmer will Masten von Rügen-Radio retten
Dietrich Meyer beantragt, die Türme als technisches Denkmal unter Schutz zu stellen. Ist nun das 600-Betten-Projekt gefährdet?
Echolot
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Geist » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:04:50

In der Gemeinde Lohme auf der Insel Rügen sollen Einwohner zu einem umstrittenen 500-Betten-projekt entscheiden. Dieses Ziel verfolgen Mitglieder der Bürgerinitiative „Bewahrt Lohme“. Sie haben den Antrag für ein Bürgerbegehren gestellt. Die Einwohner sollen entscheiden, ob sie dafür oder dagegen sind, dass die Gemeinde keinen Park auf dem ehemaligen Rügenrario-Gelände errichtet oder übernimmt.

Gleich zwei Parks sind Bestandteil eines Vorentwurfs für ein touristisches Großprojekt, das den Bau eines Medical-Wellness-Hotels mit etwa 120 Zimmern sowie einer Badelandschaft und von Villen, Ferien- und Wohnhäusern auf dem Areal der einstigen Küstenfunkstelle in Lohme vorsieht. Damit würden etwa 500 neue Betten in dem kleinen Erholungsort auf Jasmund entstehen. Laut Vorentwurf soll die Kommune dieses Projekt mit einem Kurpark aktiv unterstützen. Vorgesehen ist, dass die Gemeinde den rund drei Hektar großen Park übernimmt. Zudem soll auf dem insgesamt 23,5 Hektar großen Gelände auch noch ein gut 10 Hektar großer, naturnaher Landschaftspark entstehen.

Die Antragsteller für das Bürgerbegehren lehnen eine Übernahme des Parks durch die Kommune ab. Der Unterhalt solcher Anlagen koste enorm viel Geld und sei eine viel zu große, finanzielle Belastung für die Gemeinde, begründet Jörg Burwitz, Miteinreicher des Antrags und Mitglied der Bürgerinitiative. Bürgermeister Matthias Ogilvie ist der Ansicht, dass es so ein Bürgerbegehren zur Zeit nicht geben kann, weil es zum Vorhaben gegenwärtig weder einen beschlossenen Flächennutzungsplan noch Bebauungsplan gibt. Zudem sei ein städtebaulicher Vertrag mit der Telekom, der das Gelände noch gehört, bislang nicht geschlossen. So lange das Planverfahren läuft, hält Ogilvie ein Bürgerbegehren oder einen Bürgerentscheid für unzulässig. Darüber beraten am Freitag die Gemeindevertreter.
Geist
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon Funker » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:06:57

Rügen Radio ( mit dem Rufzeichen: DHS / Y5M) war eine Küstenfunkstelle in der DDR.
Sie hatte zwei örtlich getrennte Betriebszentralen:
im Ort Glowe war die Funkempfangszentrale
im Ort Lohme befand sich die Sendeanlage mit den riesigen Antennen.
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Funker
 

Re: Seefahrt + Seefunk

Beitragvon FlugFunker » Sonntag, 29. Juli 2018, 18:17:11

Warum 2 getrennte Standorte ?

Die meissten Funkverbindungen wurden im Duplexverfahren durchgeführt. D.h. gesendet und empfangen wurde bei einer Verbindung mit einem Schiff auf zwei unterschiedlichen Frequenzen, damit sich die Seefunk- und Küstenfunkstelle immer hören konnten. Da jedoch die hohe Sendeleistung von Lohme die Empfänger “zugedrückt” hätten, waren beide Standorte mehrere Kilometer entfernt.

Rügen Radio stellte also Funkverbindungen zu den Schiffen auf See und im Küstenbereich her.

Bei einem Dispatscher- Arbeitsplatz liefen alle Dampfer auf. Anmeldung auf 4, 8, 12, 16 oder 22 Mhz per Morse.
Ein anderer Arbeitsplatz der Funker im Tastfunk. Auf diesen Plätzen erfolgte die Abarbeitung der angemeldeteten Schiffe, die per Morse reinkamen.
Ein Spezialplatz war für Kurzwelle und Abarbeitung von Schiffen die sich über 500khz angemeldet hatten zuständig.
Der Seenotplatz. Die Überwachung der 2182khz und 500khz Seenotfrequenzen wurde 24h durchgeführt.
Ein Arbeitsplatz für Abarbeitung auf 2550/1719khz für küstennahen Verkehr. Es wurde aber auch manchmal das Mittelmeer bedient.
Ein UKW-Arbeitsplatz mit dem Seenotkanal 16 und den Kanälen 1 und 5

Weiterhin: Das FAS - FernAmtSee - man glaubt es kaum, stammt von 1927! Aber diese Vermittlungsstelle hat nie ihren "Geist" aufgegeben! Nach Hause telefonieren.

Aber schaut selbst- Von Historie bis Bilder ist vieles dabei: http://www.ruegen-radio.org
FlugFunker
 
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