Afghanistan

Re: Afghanistan

Beitragvon Zahnrad01 » Dienstag, 29. September 2015, 07:01:31

--das wäre doch eine Gelegenheit, dass sich der Gedanke , die BuWe für einen erneuten Einsatz vorzubereiten, bei einigen Politikern wieder eine Diskussionsgrundlage ergeben könnte.. WIR haben ja KEINE anderen Probleme. Meine Ansicht--lasst es, was die ,, Russen'' nicht geschafft haben, werdet ihr auch nicht schaffen---und--wir haben schon genug ,, Traumatisierte '' im Land !! :o
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Re: Afghanistan

Beitragvon Allo » Dienstag, 29. September 2015, 18:59:24

Zahnrad01 hat geschrieben:--das wäre doch eine Gelegenheit, dass sich der Gedanke , die BuWe für einen erneuten Einsatz vorzubereiten, bei einigen Politikern wieder eine Diskussionsgrundlage ergeben könnte.. WIR haben ja KEINE anderen Probleme. Meine Ansicht--lasst es, was die ,, Russen'' nicht geschafft haben, werdet ihr auch nicht schaffen---und--wir haben schon genug ,, Traumatisierte '' im Land !! :o


GENAU, Ministerin der Verteidigung Deutschlands denkt schon laut über Anpassung der NATO Mission am Hindukusch nach. Nicht mehr einde Timeline (Abzug) solle gelten sondern die Sicherheitslage. Meint sie denn wirklich das diese Taliban dann nicht auch ein Bundeswehrlager überrennen könnten. Da machen Taliban dann auch keinen Unterschied mehr.

Dabei fällt mir ein: vor kurzem brachte TV einen Beitrag über eine Bw-Soldatin ( Ärztin-Offizierin ) mit ihrem posttraumatischen Belastungsstörungen aufgrund der Kriegseinsätze.
Die Arme hatte alles mitgenommen- vom Kosovo bis Afghanistan war sie freiwillig 12 x im Auslandseinsatz. Prompt hatte ich kein Mitleid mehr. Wer sich wegen mehr Kohle und Beförderung freiwillig in ( Kriegs) Gefahr begibt muß auch mit den Folgen leben können. Man sollte eben kein Bw-Weichei sein.
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Re: Afghanistan

Beitragvon Kabel » Dienstag, 29. September 2015, 19:48:01

Allo hat geschrieben:
Zahnrad01 hat geschrieben:--das wäre doch eine Gelegenheit, dass sich der Gedanke , die BuWe für einen erneuten Einsatz vorzubereiten, bei einigen Politikern wieder eine Diskussionsgrundlage ergeben könnte.. WIR haben ja KEINE anderen Probleme. Meine Ansicht--lasst es, was die ,, Russen'' nicht geschafft haben, werdet ihr auch nicht schaffen---und--wir haben schon genug ,, Traumatisierte '' im Land !! :o


GENAU, Ministerin der Verteidigung Deutschlands denkt schon laut über Anpassung der NATO Mission am Hindukusch nach. Nicht mehr einde Timeline (Abzug) solle gelten sondern die Sicherheitslage. Meint sie denn wirklich das diese Taliban dann nicht auch ein Bundeswehrlager überrennen könnten. Da machen Taliban dann auch keinen Unterschied mehr.

Dabei fällt mir ein: vor kurzem brachte TV einen Beitrag über eine Bw-Soldatin ( Ärztin-Offizierin ) mit ihrem posttraumatischen Belastungsstörungen aufgrund der Kriegseinsätze.
Die Arme hatte alles mitgenommen- vom Kosovo bis Afghanistan war sie freiwillig 12 x im Auslandseinsatz. Prompt hatte ich kein Mitleid mehr. Wer sich wegen mehr Kohle und Beförderung freiwillig in ( Kriegs) Gefahr begibt muß auch mit den Folgen leben können. Man sollte eben kein Bw-Weichei sein.



Als letztens ein Feuerwehrmann vor Gericht seine PTBS einklagen wollte, wurde gegen ihn entschieden. Begründung: Stress und Traumatisierung gehören zum Berufsrisiko eines Feuerwehrmannes.
Das Gleiche sollte für Freiwillige in der BuWe gelten.
Als unsere Soldatenväter 45 oder später nach Hause kamen, hatte jeder von denen die Hölle durchschritten. Damals dachte keiner an PTBS. Da gab es keinerlei Hilfe, oder Betreuung. Da mussten sie selber durch.
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Re: Afghanistan

Beitragvon Zahnrad01 » Mittwoch, 30. September 2015, 08:29:04

--und haben es auch meistens geschafft :!: ----auch OHNE SEELSORGER im Windschatten ;)
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Re: Afghanistan

Beitragvon willy400 » Freitag, 02. Oktober 2015, 07:27:50

Die Taliban haben nach eigener Darstellung im Osten Afghanistans ein US-Militärflugzeug abgeschossen.

Die "Mudschaheddin" der Taliban hätten die Transportmaschine vom Typ C-130 in Dschalalabad abgeschossen, erklärte der Sprecher der Bewegung, Sabihullah Mudschahid. Bei dem Abschuss seien 15 ausländische Soldaten und "eine Reihe" weiterer Streitkräfte getötet worden, hieß es in der Stellungnahme, die der Sprecher im Internetdienst Twitter veröffentlichte.
Zuvor hatte ein US-Militärvertreter erklärt, dass in Dschalalabad beim Absturz einer Transportmaschine elf Menschen getötet worden seien, darunter sechs US-Soldaten. Bei den anderen Opfern handelte es sich demnach um zivile Mitarbeiter der Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support".
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Re: Afghanistan

Beitragvon Zahnrad01 » Freitag, 02. Oktober 2015, 08:53:58

Auch DIE haben dort nichts zu ,, SUCHEN''. NOCH ist es kein deutsches Flugzeug, aber bei dem Gedankenspiel einiger unserer Politiker, ist es wohl eine Frage der Zeit. Die Afghanen, die sich u.a. in HH im Aufnahmelager prügeln--raus und zurück--DORT haben sie für IHR LAND genug zu tun !!
Anm: :idea: Ich bin kein RECHTER, aber auch ich sehe diese Entwicklung mit Besorgnis ! :!:
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Re: Afghanistan

Beitragvon Weise » Samstag, 03. Oktober 2015, 10:57:03

Seit die Taliban am Montag Kundus eroberten, versuchen afghanische Regierungstruppen mit Hilfe der Nato, die Stadt wieder vollständig unter ihre Kontrolle zu bekommen. Jetzt trafen US-Truppen vermutlich eine Klinik.
Bei einem wahrscheinlich von US-Streitkräften ausgeführten Bombenangriff im nordafghanischen Kundus sind in einem Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen mindestens neun Klinikmitarbeiter getötet worden. Weitere 37 Menschen wurden demnach schwer verletzt, wie die Organisation am Samstag mitteilte. Unter den Schwerverletzten seien 19 Mitarbeiter des Krankenhauses. Die Opferzahl könne sich noch erhöhen, hieß es.

Jaja- aber die "bösen" Russen für ihren ersten Luftschlag kritisieren.
Weise
 

Re: Afghanistan

Beitragvon Kabel » Samstag, 03. Oktober 2015, 15:00:22

Weise hat geschrieben:Seit die Taliban am Montag Kundus eroberten, versuchen afghanische Regierungstruppen mit Hilfe der Nato, die Stadt wieder vollständig unter ihre Kontrolle zu bekommen. Jetzt trafen US-Truppen vermutlich eine Klinik.
Bei einem wahrscheinlich von US-Streitkräften ausgeführten Bombenangriff im nordafghanischen Kundus sind in einem Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen mindestens neun Klinikmitarbeiter getötet worden. Weitere 37 Menschen wurden demnach schwer verletzt, wie die Organisation am Samstag mitteilte. Unter den Schwerverletzten seien 19 Mitarbeiter des Krankenhauses. Die Opferzahl könne sich noch erhöhen, hieß es.

Jaja- aber die "bösen" Russen für ihren ersten Luftschlag kritisieren.



Das siehst Du falsch.
Die Russen werden nicht kritisiert. Das hätte ja noch so was wie einen positiven Kern.
Nein.
Sie werden nur beschimpft.
Ohne Sinn und Verstand ...
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Re: Afghanistan

Beitragvon Uni » Samstag, 03. Oktober 2015, 16:38:58

Die Klinik meinte, extra die Koordinaten des Gebäudes auch zu US/NATO geschickt zu haben- damit nichts passiert.
Ich hoffe diese Deppen lernen daraus. Denn die US haben dann mal direkte Zielkkordinaten und nutzen das auch gleich aus. Denn wer soll sie bestrafen (?)
Einen Vorteil hat der Vorfall. Der Unmut in Bevölkerung gegen US/NATO wächst wieder mal.
Uni
 

Re: Afghanistan

Beitragvon Kabel » Sonntag, 04. Oktober 2015, 10:39:04

Uni hat geschrieben:Die Klinik meinte, extra die Koordinaten des Gebäudes auch zu US/NATO geschickt zu haben- damit nichts passiert.
Ich hoffe diese Deppen lernen daraus. Denn die US haben dann mal direkte Zielkkordinaten und nutzen das auch gleich aus. Denn wer soll sie bestrafen (?)
Einen Vorteil hat der Vorfall. Der Unmut in Bevölkerung gegen US/NATO wächst wieder mal.


Ich denke auch mal, die haben gedacht, das seien die Zielkoordinaten und sie dann auch so in den Waffencomputer eingegeben ...
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