Der schlaue W...i

Der schlaue W...i

Beitragvon Nachrichtenfahrer » Dienstag, 03. November 2015, 13:51:23

Vorige Woche.
Es klingelt an meiner Gartentür.Davor steht ein Mann ,um die 60,neben ihm ein dicker "Stern",Kennzeichen D
Er polterte mich gleich an, wie ich dazu käme sein Grundstück einzuzäunen.
( ich hatte meine Wiese einer "landlosen Pferdehalterin" zu Verfügung gestellt, die hatte einen Weidezaun gebaut)
Er zeigte mir einen Kaufvertrag von 1991,da hat er von der Stadt Eisenach ein Grundstük gekauft, 1500 m² zum Preis von 3000 DM.
Jetzt wolle er daraus 3 Parzellen mit je 500 m² als Bauland verkaufen.
Es tat mir ja leid, aber ich mußte ihn aufklären.Das was er ungesehen gekauft hatte war bis zur Wende von einem Kleintierhalter gepachtet
und seitdem nicht mehr bewirtschaftet, also jetzt eine "blühende Landschaft" mit Busch-Baum- und Distelbestand.
Als ich ihm noch sagen mußte, das sein Grundstück im Hochwssergefährdungsgebiet und zum Überflutungsraum Hörselaue gehört, das heißt; hier darf nicht mal eine
Gartenlaube gebaut werden, verlor er vollständig die Fassung, sprang in sein Auto und brauste ohne Abschied davon.
Er war in den ganzen Jahren nicht einmal vor Ort gewesen um sich sein "Schnäppchen"anzusehen.
Ich habe ihm gern Auskunft erteilt. :twisted: :twisted: :lol:
Sigi
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Re: Der schlaue W...i

Beitragvon Kabel » Dienstag, 03. November 2015, 13:58:15

Nachrichtenfahrer hat geschrieben:Vorige Woche.
Es klingelt an meiner Gartentür.Davor steht ein Mann ,um die 60,neben ihm ein dicker "Stern",Kennzeichen D
Er polterte mich gleich an, wie ich dazu käme sein Grundstück einzuzäunen.
( ich hatte meine Wiese einer "landlosen Pferdehalterin" zu Verfügung gestellt, die hatte einen Weidezaun gebaut)
Er zeigte mir einen Kaufvertrag von 1991,da hat er von der Stadt Eisenach ein Grundstük gekauft, 1500 m² zum Preis von 3000 DM.
Jetzt wolle er daraus 3 Parzellen mit je 500 m² als Bauland verkaufen.
Es tat mir ja leid, aber ich mußte ihn aufklären.Das was er ungesehen gekauft hatte war bis zur Wende von einem Kleintierhalter gepachtet
und seitdem nicht mehr bewirtschaftet, also jetzt eine "blühende Landschaft" mit Busch-Baum- und Distelbestand.
Als ich ihm noch sagen mußte, das sein Grundstück im Hochwssergefährdungsgebiet und zum Überflutungsraum Hörselaue gehört, das heißt; hier darf nicht mal eine
Gartenlaube gebaut werden, verlor er vollständig die Fassung, sprang in sein Auto und brauste ohne Abschied davon.
Er war in den ganzen Jahren nicht einmal vor Ort gewesen um sich sein "Schnäppchen"anzusehen.
Ich habe ihm gern Auskunft erteilt. :twisted: :twisted: :lol:
Sigi

So ein herber Schlag für ihn und dazu noch überbracht von einem Hells Angel :lol: :lol: :lol:
Kabel
 
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Re: Der schlaue W...i

Beitragvon Robotron » Dienstag, 03. November 2015, 14:12:31

Ja, jetzt kan man drüber schmunzeln.
Naja, so zogen Anfang der 90ger doch viele Wessi -Glückssucher durchs Land. Ihnen ist vieles auch leicht gemacht worden.
Wollte ein an sich mittelloser Ossi eine Parzelle kaufen, hat ihn die Bank mangels Sicherheiten vom Hof gejagd. Kam für die gleiche Parzelle ein Wessi- der auch nichts hatte an Sicherheiten - musste er nur seinen Ausweis in der Bank vorzeigen und der Wohnort Bochum reichte voll als Sicherheit aus.
So kam es, dass so manches ostdeutsche Gasthaus nun ein Hotel in Wessi-Hand ist. Obwohl der ostdeutsche und schon seit DDR-Zeiten Betreiber des Hauses den Kauf auch gern getätigt hätte. Sich dann, als die Treuhand ( o.ä.) die Parzelle widerrechtlich verjubelte, der alte Betreib er zum Ossi Sozialamt musste.
Mein Onkel hatte so eine Lebensgeschichte zu absolvieren.
Robotron
 

Re: Der schlaue W...i

Beitragvon Kabel » Dienstag, 03. November 2015, 15:16:13

Robotron hat geschrieben:Ja, jetzt kan man drüber schmunzeln.
Naja, so zogen Anfang der 90ger doch viele Wessi -Glückssucher durchs Land. Ihnen ist vieles auch leicht gemacht worden.
Wollte ein an sich mittelloser Ossi eine Parzelle kaufen, hat ihn die Bank mangels Sicherheiten vom Hof gejagd. Kam für die gleiche Parzelle ein Wessi- der auch nichts hatte an Sicherheiten - musste er nur seinen Ausweis in der Bank vorzeigen und der Wohnort Bochum reichte voll als Sicherheit aus.
So kam es, dass so manches ostdeutsche Gasthaus nun ein Hotel in Wessi-Hand ist. Obwohl der ostdeutsche und schon seit DDR-Zeiten Betreiber des Hauses den Kauf auch gern getätigt hätte. Sich dann, als die Treuhand ( o.ä.) die Parzelle widerrechtlich verjubelte, der alte Betreib er zum Ossi Sozialamt musste.
Mein Onkel hatte so eine Lebensgeschichte zu absolvieren.


Es gab Beispiele, dass sich die Treuhand "Beraters" bediente, die nachweisbar Freigänger waren.
Alles was WESSI war, war OK und OSSIS vorsichtshalber alle erst mal Stasi und somit Scheiße.
Was soll´s - für diese Verhältnisse sollten wir uns immer noch bei diesen Bürgerbewegten bedanken ......
Kabel
 
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