Europa und der Euro

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Heiko » Montag, 30. Oktober 2017, 21:07:02

cableape hat geschrieben:
Manne Vogel hat geschrieben:So sind sie in mehreren Ländern Separatisten- obwohl ihnen aus der Geschichte das Staatsgebiet Kurdistan zustehen würde.


Welches Datum in der Weltgeschichte würdest du denn als Stichtag für die absolut gerechte Grenzziehung ansehen?
Die Zeit der Pharaonen?
Das römische Reich?
1942?
1945?

Ich bin für die Zeit der Urmenschen.


Die neue Grenzziehung in Ex-Jugoslawien durch einen völkerrechtswdrigen NATO-Krieg zur Schaffung einer Kleinstaaterei im Interesse der USA findest Du gerecht ?
Heiko
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Heiko » Montag, 30. Oktober 2017, 21:11:52

Manne Vogel hat geschrieben:Das die in Spanien nicht von den Russen unterstützt werden.

Separatisten sind nie gern gesehen. Egal in welcher Ecke dieser runden Welt-.
Selbst in den Ländern wo Grenzen nach dem Kolonialprinzip gezogen sind.
Nimmste Sudan- artet in fast dauerhaftem Krieg aus.
Gestern hat sich West-Kamerun als englischsprachiger Teil vom Kamerun für Eigenständig erklärt. Der größte Teil des Kamerun ist französisch sprachig. Da einst franz. Kolonie.
Oder die Sache mit den Kurden. Deren Kurdistan auch durch koloniale Grenzen ins Nirvana ging. So sind sie in mehreren Ländern Separatisten- obwohl ihnen aus der Geschichte das Staatsgebiet Kurdistan zustehen würde.


Der Ober-Separatist ist laut Medien nach Belgien geflohen. Aber ihm soll wie allen Separatistenführern der Prozess gemacht werden. So wird die Flucht in ein EU-Land nichts nutzen.

Und auch die Sache mit Eigenständigkeit der Kurden im Nordirak hat sich nach dem irakischen Truppeneinmarsch schnell erledigt. Selbst der Kurdenpräsident will nun am 1.11. abtreten.
Heiko
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon P-300 » Donnerstag, 11. Januar 2018, 23:05:55

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat angesichts des Streits Polens mit der EU-Kommission vor einem Polexit gewarnt. Das berichtete die österreichische Tageszeitung „Kurier“.
„Wir haben es nicht mehr mit einem Streit darüber zu tun, wie Europa aussehen soll, sondern, ob Polen weiter Teil davon sein soll“, zitierte das Blatt am Mittwoch aus einem Interview des polnischen Ex-Regierungschefs, das er der katholischen Wochenzeitschrift „Tygodnik Powszechny“ gewährt hatte.
P-300
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Luchelch » Freitag, 12. Januar 2018, 20:56:36

Polen... EU Partner von Deutschland und Deutschland steckt ihnen alles in den Hintern bis hin zur Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze-
Ist Polen wirklich ein Freund Deutschlands ?
Seit Monaten stellt Polen wegen des Zweiten Weltkriegs immer wieder öffentlich Reparationsforderungen an Deutschland. Botschafter Andrzej Przylebski erklärt nun, dass auch eine Klage vor US-Gerichten denkbar ist.
Polen erwägt nach Angaben seines Botschafters in Berlin den Gang vor US-Gerichte, um von Deutschland Reparationszahlungen wegen Schäden im Zweiten Weltkrieg zu erzwingen. Aus Archiven werde gegenwärtig Material zusammengetragen, das das Ausmaß der damaligen Verwüstungen belege, sagte Botschafter Andrzej Przylebski in einem am Freitag vorab veröffentlichten Interview des Deutschlandfunks. Außerdem konsultiere man Länder mit ähnlichen Ansprüchen, sagte der Botschafter.
Mit einer Klage vor einem US-Gericht könnte sich Polen an Forderungen ehemaliger Zwangsarbeiter anlehnen, die erstmals vor 20 Jahren vor US-Gerichten mit Sammelklagen Entschädigung für erlittenes Unrecht während der NS-Diktatur verlangt hatten. Im Jahr 2000 beschloss Deutschland die Einrichtung eines Entschädigungsfonds, in den Staat und Wirtschaft je fünf Milliarden Mark einzahlten. Weitere Klagen in den USA wurden daraufhin abgewiesen.
Polen hat in jüngster Zeit wiederholt Reparationsforderungen gestellt. Die Bundesrepublik hat sie stets zurückgewiesen mit dem Argument, Polen habe 1953 auf Forderungen verzichtet. Spätestens mit dem Abschluss des Zwei-plus-vier-Vertrages von 1990 seien etwaige Reparationsansprüche untergegangen, heißt es in einem Gutachten von Rechtsexperten des Bundestages.
Dagegen waren im September Rechtsexperten des polnischen Parlamentes zu dem Ergebnis gekommen, dass Polen Forderungen stellen könne. Der Verzicht Polens von 1953 sei verfassungswidrig und ungültig, heißt es in ihrem Gutachten. Die polnische Regierung habe damals auf Druck der Sowjetunion gehandelt, Polen sei zu dem Zeitpunkt kein souveräner Staat gewesen.

So gesehen, sollte unser deutsche Volk die Regierung zwingen, dann auch die Oder-Neiße-Grenze nicht mehr anzuerkennen und die deutschen Ostgebiete zurück zu holen.
Denn auch die Oder-Neiße-(Friedens)Grenze ist ein Ergebnis aus einem Zeitpunkt, zu dem Polen angeblich kein souveräner Staat war.

Und vor allem liebe Deutsche: Meidet die Polenmärkte und beschäftigt keine polnischen Handwerker.
Luchelch
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon cableape » Samstag, 13. Januar 2018, 22:07:51

Jawoll.
Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen.

:roll:
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Re: Europa und der Euro

Beitragvon Olli K » Dienstag, 06. Februar 2018, 21:42:10

Portugal hat begonnen, Rettungskredite vorzeitig zu tilgen. Das Land weist überdurchschnittliche Wachstumsraten auf und hat historisch niedrige Arbeitslosenquoten und Haushaltsdefizite – obwohl es sich dem Spardiktat von EU und EZB ( entgegen zu Griechenland ) frühzeitig verweigerte.
Griechenland tut dies nicht und hängt immer noch am Milliardentopf der EU. Nur das dies in den Medien auftragsgemäß klein geschwiegen wird.
Olli K
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Kabel » Freitag, 09. Februar 2018, 17:32:42

cableape hat geschrieben:Jawoll.
Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen.

:roll:

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Re: Europa und der Euro

Beitragvon Jens » Montag, 21. Mai 2018, 17:49:02

Gerade befasst sich Washington mit folgenschweren Entscheidungen.
Trump schlägt de facto allen Ländern vor, ihre Wirtschaften für die USA abzuschwächen. Damit die USA ihre überteuerten Produkte auch in D verkaufen kann.
Die Konkurrenzfähigkeit der US-Wirtschaft ist nicht groß, weil der Selbstkostenpreis der Produktion zu hoch ist.

Für D bedeutet diese Situation eine Schwächung des Export und ein Herabfahren einer leistungsfähigen Wirtschaft. Arbeitslosigkeit wird massiv steigen, Inflation wird steigen, usw usw
Wir können froh sein wenn D nicht auf eine Stufe mit Griechenland kommt.

Die EU selbst ist zu schwach um wirksame Gegenmaßnahmen anzulassen.
Selbst China ist nun eingeknickt. Die USA lockern nur die Sanktionen und China macht im Gegenzug was Trump will.
Bsp: China sanktionierte US Sojabohnen.... und wird nun den Import von US landwirtschaftlichen Produkten erheblich erhöhen.
Besser lässt sich diese Kehrtwende kaum beschreiben.
Wenn schon China einlenkt, was wollen die Maulhelden der EU dann gegen USA erreichen.
Jens
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon EK81 » Donnerstag, 24. Mai 2018, 21:20:24

EU und Euro haben nun ein großes Problem. Die neue Regierung in Italien mit ihrer Masche des Anwerfen der Gelddruckermaschinen, als wenn sie noch die Lira hätten.
Als angeblich drittstärkste Wirtschaftsnation der EU steht Italien derzeit näher am Euro Rettungstopf wie Griechenland,
Das kann nun zum Sargnagel für EU und Euro werden.
EK81
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Norbert » Mittwoch, 30. Mai 2018, 13:39:44

Italien- der Sargnagel für EU und Euro ?
Für den Bürger waren die Folgen für die Aufnahme von Italien mit dem Lappen "LIRA" in den Euro vorhersehbar.
Das dies stimmt, zeigte die Bestellung eines Italieners zum Chef der EZB. Denn er diktierte uns die italienischen Methoden auf.
Jetzt steht Italien in einer politischen Krise und die europ. Medien sind sich einig über die Herbeiführung einer Explosion der EU und des Euro.
Am Beispiel Spiegel-Online:
"Möglich, dass wir derzeit wieder mal an einem Wendepunkt stehen. Dass eine Krise bevorsteht, die bisherige Gewissheiten zerstört.

Wir - und das heißt in diesem Fall: Deutschland - sollten uns darauf gefasst machen. Wir brauchen einen Plan für den Worst Case.

Denn wie die Dinge liegen, ist es durchaus möglich, dass die Eurozone in nicht allzu ferner Zukunft auseinanderbricht."


http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 09744.html

Oder "Die Welt":
"Die Welt": Potenzial, Euro in den Abgrund zu ziehen

"Man sollte sich nichts vormachen: Italien hat das Potenzial, den Euro in den Abgrund zu ziehen. Das Zynische daran ist: Die populistischen Parteien in Italien können bei aller Ausgaben- und Schuldenpolitik, die sie planen, letztlich darauf zählen, dass die Europäer das Land wohl vor dem Bankrott retten werden.
Italien darf einfach nicht pleitegehen - dafür ist die viertgrößte europäische Volkswirtschaft viel zu wichtig für die Euro-Zone. Die jahrelang notwendigen Rettungsmanöver könnten dann sehr teuer werden für die deutschen Steuerzahler. Alles Übertreibungen? Das wäre zu schön."

Aber was macht die deutsche Politik ? Schaut drein wie das Kaninchen auf die Schlange.
Halten fest an dieser alten EU und den inzwischen sinnlosen Euro.

Das ist wie mit USA, für den täglichen Arschtritt aus den USA beten deutsche Politiker: Aber wird sind doch Freunde und halten den Arsch wieder hin.

Aber gerade weil die etablierte Politik nicht reagieren kann oder will, haben doch die sogenannten Rechtspopulisten fast die freie Schußbahn.
Wenn Italien uns in den Ruin zieht, brauchen CDU, SPD, FDP und Grüne zur nächsten Wahl gar nicht mehr antreten.
Norbert
 

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