Europa und der Euro

Europa und der Euro

Beitragvon Baupio24 » Mittwoch, 05. März 2014, 09:53:48

Thilo Sarrazin spaltet auch mit seinem neuen Buch "Europa braucht den Euro nicht " die Gesellschaft.
Aber wie immer wird ihm der größte Teil der Bevölkerung zustimmen. Er legt wieder den Finger auf die Wunde.
Auch wenn offiziell keiner seine Bücher kauft, werden komischer Weise seine Bücher immer wieder ein Renner.
Baupio24
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Manfred » Mittwoch, 05. März 2014, 09:58:42

Man könnte auch sagen: Europa braucht dieses Buch nicht.
Der sucht sich nur streitbare Themen um Geld damit zu verdienen.

Den Euro vor einer wirtschaftlichen Vereinigung der Europäer einzuführen war der erste große Fehler.
Die aufgestellten Kriterien wie "Schuldenbegrenzung" und "keiner steht für den anderen ein" einfach links liegen zu lassen war der zweite große Fehler.
Eines haben die Politiker jedoch richtig gemacht. Um drohende Verluste der Banken abzuwenden hat die EZB die faulen Papiere aufgekauft. So wurden die Gewinne gelassen und Schulden sozialisiert. Zeigt wieder mal deutlich, für wen der Staat und seine Politiker da sind.
Für den Bürger sicher nicht.
Manfred
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon oskar » Mittwoch, 05. März 2014, 10:02:58

Mit der Einführung des Euro wurden auf alle Fälle die Spekulanten vertrieben, die von den Wechselkursen der unterschiedlichen Währungen profitierten.
oskar
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon kalle » Mittwoch, 05. März 2014, 10:06:13

Dem ist wohl so.
kalle
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon oskar » Mittwoch, 05. März 2014, 10:08:08

Eigentlich müßte man sofort die ganzen Börsen zu machen.
Was da gezockt und manipuliert wird.
Alleine vom Kauf und Verkauf von irgend etwas entsteht doch nicht wirklich ein reeller Gewinn.
Der schwächere, uninformierte Outsider wird dabei generell beschissen.
Das ist Betrug in Reinstform.
oskar
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon EK80 » Mittwoch, 05. März 2014, 10:11:35

Wir wurden ja gar nicht gefragt ob wir den Euro wollen. Besonders wir in den Neubundesländern hatten doch die D-Mark erst 12 Jahre und waren froh darüber und jetzt seit 10 Jahren Euro :x
EK80
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Ostwind » Mittwoch, 05. März 2014, 10:17:15

Der Schreiberling müßte sein Honorar in Zloty ausgezahlt bekommen. :P
Ostwind
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon franky2 » Mittwoch, 29. Oktober 2014, 12:03:24

Europa und der Euro- eine ewige Elendsgeschichte.
Erst gehen Banken krachen an faulen Krediten.
Nun geht die EZB als höchste Währungshüterin dabei und kauft von Banken die faulen Kredite auf. Ergebnis lässt sich doch prognostizieren. Die Banken erhöhen ihre Rendite und für die faulen Kredite kommt der Steuerzahler auf. Nur das in Europa der Kreis der Staaten in denen nich nennenswerte Steuern gezahlt werden recht übersichtlich geworden ist. Deutschland.
franky2
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Ramos » Sonntag, 02. November 2014, 16:47:39

Jetzt gibt Kohl dem Schröder mit seiner Rot-Grünen Regierung die Schuld an der Eurokrise.
Dabei hat er sicher nicht Unrecht. Griechenlad quasi in den Euro gezwungen, die Stabilitätskriterien laufend außer Kraft gesetzt als Deutschland jahrelang die Latte riß und andere Staaten dem dann folgten.
Ramos
 

Re: Europa und der Euro

Beitragvon Kabel » Sonntag, 02. November 2014, 20:09:55

Ramos hat geschrieben:Jetzt gibt Kohl dem Schröder mit seiner Rot-Grünen Regierung die Schuld an der Eurokrise.
Dabei hat er sicher nicht Unrecht. Griechenlad quasi in den Euro gezwungen, die Stabilitätskriterien laufend außer Kraft gesetzt als Deutschland jahrelang die Latte riß und andere Staaten dem dann folgten.


Aber der Dicke hat zusammen mit Mitterand die Einführung des EURO durchgepeitscht.
Zum Einen, um das OK und die zweifelhafte Freundschaft der Franzosen zu gewinnen, zum Anderen hat ihn das Kapital geschmiert ...
Kabel
 
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