Nationalismus

Nationalismus

Beitragvon RosaRot » Donnerstag, 13. November 2014, 00:19:04

Nationalismus der wieder erstarkt. Egal ob Spanien, GB (Schottland), Ukraine, das zerschlagene Jugoslawien.....
Polen:
In Warschau wurde der polnische Unabhängigkeitstag von schweren Ausschreitungen überschattet. Im Fokus der rechtsradikalen Proteste stand die Forderung, die vormals polnischen Städte Lemberg und Vilnius wieder einzugliedern. Heim ins Reich.
RosaRot
 

Re: Nationalismus

Beitragvon gostbuster » Donnerstag, 13. November 2014, 09:14:31

um so mehr uns die Politiker ungefragt zu einem vereinten Europa drängen, um so mehr wird auch der Nationalismus erstarken.
gostbuster
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Omar » Mittwoch, 10. Dezember 2014, 23:39:04

Schlimmer ist, dass Nationalismus derzeit zur Verklärung des NeoNarzismus dient. Siehe Ukraine und andere osteurop. Länder.
„In Europa, das seine Vergangenheit zu vergessen anfängt, werden Denkmäler und Gedenkstätten errichtet sowie öffentliche Demonstrationen durchgeführt – mit dem Ziel, die faschistische Vergangenheit und die neonazistischen Ideen zu glorifizieren. Ehemalige Nazis und ihre Helfershelfer werden zu Teilnehmern nationaler Befreiungsbewegungen erklärt. Besonders besorgniserregend ist in diesem Zusammenhang die Situation in der Ukraine und in etlichen anderen Nachbarländern Russlands“, unterstreicht das Außenamt in Moskau.
2015 ist der 70. JT des Sieges über den Faschismus.
Das geförderte Aufleben des Faschismus ist daher ein Hohn und schlag ins Gesicht aller vernünftigen Menschen.
Omar
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Karl Feuerbach » Donnerstag, 12. März 2015, 17:59:07

Diesen gegenwärtigen Nationalismus müssen wir aber auch mit Faschismus gleichzetzen.
Auch in Frankreich sind es die Rechten von Le Pen.
In Osteuropa geht der Nationalismus voll auf die Flagge der Faschisten.

Die Vorsitzende des Sicherheitsausschusses des lettischen Parlaments, Solvita Aboltina, hat am Mittwoch dazu aufgefordert, verstärkte Maßnahmen zu treffen, um „Provokationen“ beim umstrittenen Marsch von ehemaligen Nazi-Kollaborateuren, der am 16. März in Riga stattfinden soll, zu verhindern.
Die Parade der Veteranen der Lettischen SS-Freiwilligen-Legion findet jedes Jahr statt, um den Tag zu feiern, an dem Nazi-Deutschland diese Einheit während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1943 erstmals gegen die sowjetische Armee eingesetzt hatte. Der Marsch der SS-Veteranen sorgt seit Jahren für heftige Kritik seitens antifaschistischer Bewegungen.

Die SS sowie der SD, die Gestapo und die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) wurden bei den Nürnberger Prozessen als verbrecherische Organisationen eingestuft. Aber wen interessiert das noch ?

Die lettischen Legionäre der Waffen-SS haben gegen den gleichen Aggressor gekämpft wie die ukrainischen Militärs heute – gegen Russland, wie der lettische Sejm-Abgeordnete und stellvertretende Kovorsitzende der „Nationalen Vereinigung“ (VL-TB/LNNK) Janis Dombrava mit Blick auf den bevorstehenden Aufmarsch der SS-Legionäre in Riga schreibt.
„Die Ukraine braucht militärische Hilfe, um ihre territoriale Integrität und Unabhängigkeit beizubehalten. Im Klartext gesagt, braucht die Ukraine Waffen, um gegen die Streitkräfte Russlands anzukämpfen. Eine ähnliche Situation hatte es in den Jahren 1940-1941in den Baltischen Ländern gegeben. Unsere Völker benötigten militärische Hilfe, um gegen die UdSSR zu kämpfen. Diese Möglichkeit bot sich 1941, als Deutschland den Krieg gegen UdSSR begonnen hat. Aus den Memoiren lettischer Legionäre geht hervor, dass die Deutschen als zeitweilige Verbündete galten. Die Letten waren bereit, nach einer Zerschlagung der Roten Armee mit Unterstützung verbündeter Länder gegen die Deutschen zu kämpfen. Aber das Schicksal fügte es anders“, so Dombrava.

Und so etwas unterstützt das geeinte Deutschland durch SCHWEIGEN = Duldung.
Karl Feuerbach
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Neuzeit » Donnerstag, 12. März 2015, 18:20:00

Karl, so ist es.
Jetzt wird erst einmal die Antifa in Lettland als größte Gefahr des Landes eingestuft.

„Die Sicherheitspolizei Lettlands betreibt derzeit wilde Hetze gegen uns antifaschistischen Organisationen. Es werden über uns alle möglichen verleumderischen Informationen verbreitet“, so Koren von der Antifa. Ihm zufolge hat ein Polizeichef gesagt, dass „die Antifaschisten eine weitere Gemeinheit vorbereiten, um den lettischen Staat zu diffamieren“. Dabei habe keiner der Polizeichefs je gesagt, dass die Veranstalter des Aufmarsches für die Waffen-SS den lettischen Staat damit in Verruf bringen würden.
Alle Gespräche würden abgehört und alle Briefkästen geknackt, so Koren. Nach seinen Worten wurde ihm die Miete einer Konferenzhalle, wo an diesem Sonntag eine Rundtisch-Konferenz des Antifaschistischen Komitees stattfinden sollte, auf behördliche Anweisung verweigert.

„Die Sicherheitspolizei sieht in den Handlungen der Antifaschistischen Organisationen die größte Gefahr für Lettland“, so Koren.
Neuzeit
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Luchelch » Sonntag, 15. März 2015, 19:12:35

Schlimmer geht immer!
Während in Estland die Erinnerung an die Kämpfer gegen den Faschismus ausgelöscht wird, wurde vor der Russischen Botschaft in ‪ Kiew‬ ein Grabstein mit dem Gesicht Putins als Hitler errichtet.
Mitglieder des Automaidan trafen sich dort zu dieser "Zeremonie", weil in den Medien weltweit Putins Verschwinden diskutiert wurde und eine der Erklärungen sein Tod ist.
Luchelch
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Martin » Sonntag, 27. September 2015, 20:40:57

Ein separatistisches Parteienbündnis ist aus der Wahl in Katalonien offensichtlich als stärkste Kraft hervorgegangen.

Die Allianz Junts pel Sí (Gemeinsam fürs Ja) von Regierungschef Artur Mas gewann nach einer Prognose des Senders TV3 63 bis 66 der insgesamt 135 Sitze im Parlament der nordostspanischen Region.
Damit dürfte sie die absolute Mehrheit von 68 Mandaten aber verfehlt haben. Allerdings könnte die Allianz bei einem Bündnis mit der separatistischen Linkspartei CUP doch noch auf eine absolute Mehrheit kommen.
Die Separatisten hatten angekündigt, bei einem Wahlsieg einen Prozess der Abspaltung Kataloniens von Spanien einzuleiten. Madrid will dies aber nicht zulassen. © dpa

Abspaltung von Schottland erst mit Müh und Not verhindert.
Nun in Spanien- die Katalanen wollen schon lange die Eigenständigkeit. Madrid will sie nicht ziehen lassen. Denn dort ist das industrielle Zentrum von Spanien.
Die reden immer von den " Vereinigten Staaten von Europa" zu der die EU die Vorstufe wäre. Real brodelt es doch überall und nationalistische Abspaltungen drohen in vielen EU-Staaten.
Eher zerfällt wohl dieses Europa in Kleinstaaterei, wie der Bund Jugoslawien einst zerschlagen worden ist.
Martin
 

Re: Nationalismus

Beitragvon dirk » Sonntag, 27. September 2015, 20:52:32

Nicht nur der Zerfall droht. Auch in etablierten Staaten wird der Nationalismus durch die aktuelle Asylpolitik gestärkt:
FPÖ verdoppelt mit Asylthema ihre Stimmen bei Regionalwahl
Inmitten der Flüchtlingskrise hat die rechte FPÖ bei Landtagswahlen in Oberösterreich massive Gewinne eingefahren. Laut einer Hochrechnung im Auftrag des öffentlichen Senders ORF kam sie auf 31,5 Prozent der Stimmen, mehr als doppelt so viel wie bei der vorigen Wahl im Jahre 2009.
Die Rechtspopulisten lagen damit nur wenig hinter der konservative ÖVP von Ministerpräsident Josef Pühringer, die um 11 Prozentpunkte auf 35,8 Prozent abrutschte.
Die Flüchtlingskrise hatte im Vorfeld des Urnengangs alle anderen Themen überlagert; die Wahl im Bundesland an der bayerischen Grenze wurde deshalb als Stimmungstest für ganz Österreich gesehen. Die Freiheitliche Partei sei so erfolgreich gewesen, weil sie zum "Thema Asyl die Wahrheit gesagt hat", sagte FPÖ-Landessekretär Erwin Schreiner. Die Rechten hatten Angesichts Tausender ankommender Flüchtlinge pro Tag schärfere Grenzkontrollen gefordert und der Regierung in Wien "Asylchaos" vorgeworfen.
SPÖ rutscht gewaltig ab.
Was meint die Merkel was in Deutschland passiert- AfD und Co werden aufholen ( auch wenn dort Nulpen das Sagen haben ) und als Koalitionspartner hofiert werden.
Asylheime werden brennen weil der rechte Mob ( in Ukraine ausgebildet) marschiert.
dirk
 

Re: Nationalismus

Beitragvon Kabel » Sonntag, 27. September 2015, 21:08:28

dirk hat geschrieben:Nicht nur der Zerfall droht. Auch in etablierten Staaten wird der Nationalismus durch die aktuelle Asylpolitik gestärkt:
FPÖ verdoppelt mit Asylthema ihre Stimmen bei Regionalwahl
Inmitten der Flüchtlingskrise hat die rechte FPÖ bei Landtagswahlen in Oberösterreich massive Gewinne eingefahren. Laut einer Hochrechnung im Auftrag des öffentlichen Senders ORF kam sie auf 31,5 Prozent der Stimmen, mehr als doppelt so viel wie bei der vorigen Wahl im Jahre 2009.
Die Rechtspopulisten lagen damit nur wenig hinter der konservative ÖVP von Ministerpräsident Josef Pühringer, die um 11 Prozentpunkte auf 35,8 Prozent abrutschte.
Die Flüchtlingskrise hatte im Vorfeld des Urnengangs alle anderen Themen überlagert; die Wahl im Bundesland an der bayerischen Grenze wurde deshalb als Stimmungstest für ganz Österreich gesehen. Die Freiheitliche Partei sei so erfolgreich gewesen, weil sie zum "Thema Asyl die Wahrheit gesagt hat", sagte FPÖ-Landessekretär Erwin Schreiner. Die Rechten hatten Angesichts Tausender ankommender Flüchtlinge pro Tag schärfere Grenzkontrollen gefordert und der Regierung in Wien "Asylchaos" vorgeworfen.
SPÖ rutscht gewaltig ab.
Was meint die Merkel was in Deutschland passiert- AfD und Co werden aufholen ( auch wenn dort Nulpen das Sagen haben ) und als Koalitionspartner hofiert werden.
Asylheime werden brennen weil der rechte Mob ( in Ukraine ausgebildet) marschiert.


Nun mach bitte nicht auch den Quark, alle, die gegen das Flüchtlingschaos sind, in die rechte Ecke zu stellen.
Dann sind mit einem Schlag 80 % der Deutschen rechts.
Kabel
 
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Re: Nationalismus

Beitragvon Makler » Samstag, 12. Dezember 2015, 20:25:59

Bloomberg schreibt interessante Dinge über Europa:

Nicht alle EU-Mitgliedstaaten sind laut Bloomberg weiterhin bereit, „traditionelle europäische Werte“ zu unterstützen. Teilweise hängt das mit der Angst vor der Terrorbedrohung zusammen, andererseits kann man nicht alle diese Werte in die Praxis umsetzen, berichtet die Agentur.

In einigen Staaten der Europäischen Union wüchsen antieuropäische Stimmungen weiter an, so Bloomberg. Dennoch setze EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die bestehende Politik fort, ohne zu versuchen, diese zu korrigieren. Wenn man aber nicht versucht, diese Tendenzen zu stoppen, könnte es der EU bald nicht mehr gelingen, den Aufstieg nationalistischer Parteien aufzuhalten.
Schon jetzt höre man in ganz Europa Aufrufe, die Grundprinzipien der EU – Vielseitigkeit, Multikulturalismus und offene Grenzen – zu ignorieren, geht aus dem Artikel hervor. In diesem Zusammenhang werden der ungarische Premierminister Viktor Orbán und die Chefin der französischen Front National, Marine Le Pen, erwähnt.
Diese Tendenz könne sich laut der Agentur zu einer Bedrohung des Bestandes der Union entwickeln. Die Tendenz werde von vielen in Europa unterstützt – „von ehemaligen Kommunisten im Osten bis hin zum historisch toleranten Schweden und Großbritannien, das am Rande des Austritts aus der Europäischen Union steht“.
„Die Menschen beginnen das Vertrauen in die europäische Integration zu verlieren. Wir haben wunderbare Werte, aber dann stellt sich heraus, dass man sie nicht in die Praxis umsetzen kann“, wird die Abgeordnete von der Agentur zitiert.

Und warum funktioniert es nicht. Weil Politiker aller Coleur nur Geschäftemacher sind in Sache Füllen der eigenen Taschen.
Dazu dann noch Vetternwirtschaft und Korruption.
Sie scheinen auf einem anderen Planeten zu leben wie die Völker die sie regieren.
Makler
 

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