Ukraine

Re: Ukraine

Beitragvon Kabel » Montag, 06. Februar 2017, 21:37:28

Ecki hat geschrieben:Der frühere Präsident Georgiens und Gouverneur des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, hat jüngst im ukrainischen Radio „Westi“ erklärt, dass Europa der Ukraine etwas schuldig sei und nicht umgekehrt.
„Die Ukraine ist prädestiniert, eine europäische Supermacht zu werden“, so Saakaschwili. Dabei verglich er die Ukraine mit „Österreich-Ungarn unter den Habsburgern“ und präzisierte, dass die Ukrainer die Europäer „vor der aggressivsten Armee in Europa“ retten würden – „genauso wie Österreich-Ungarn Europa im Laufe von Jahrzehnten vor den Osmanen rettete und ganz Europa seine Bedingungen diktierte, bis es sich in den Ersten Weltkrieg dumm einmischte.“
Saakaschwili zufolge könne Europa ohne die Ukraine nicht überleben, und deshalb sollte Kiew nicht die EU bitten müssen, sondern der EU anweisen können, was diese zu tun habe.

Was das wohl für durchgeknallte Typen dort sind. Unvorstellbar was sie sich zusammenspinnen.

Es bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung, dass der Sakaschwili psychisch krank ist. Spätestens als man in der Öffentlichkeit sah, wie er an seinem Schlips lutschte, wie ein Baby an seinem Nuckel, mußte das den Meisten klar sein, dass der Junge einfach nicht rund lief. Man sollte über Behinderte nicht lästern, aber sie auch nicht unbedingt in der Politik ihr Unwesen treiben lassen ...
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Re: Ukraine

Beitragvon Visa » Sonntag, 04. März 2018, 13:08:20

Laut dem Ukraine-Beauftragten des US-Außenministeriums, Kurt Volker, müssen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk aufgelöst werden. In seiner Rede im Hudson Institute gab Volker zu verstehen, dass dies für die Erfüllung der Minsker Abkommen nowendig sei.
„Es gibt keinen Platz für sie in der ukrainischen Verfassungsordnung. Die Minsker Abkommen sind auf die Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine gerichtet, und diese Gebilde müssen aufgelöst werden“, so Volker.

Je mehr ukrainische Soldaten von US-Army auf Geheimbasen gedrillt werden, um so größer wird die Klappe und um so mehr werden die wahren Absichten sichtbar.
Wobei dann auch immer wieder sichtbar wird wie der Kurt Volker das Sagen in der Ukraine hat und der Poro nur sein Handlager gegen gute Gage ist. Die Gage liefert die EU. War doch gerade erst vor einigen Wochen als die EU das Verschwinden von etlichen Millionen Euro Zuwendungen in der Ukraine beklagte.
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Re: Ukraine

Beitragvon waldmann » Sonntag, 06. Mai 2018, 22:43:07

In einem Bericht vom DDR-Trassenbau in SU hieß es zum Abschnitt in der Ukraine:

Die meisten Einheimischen hausen in windschiefen Holzhäusern. Ein Teil von ihnen freut sich, dass die Deutschen wieder da sind. Der langhaarige junge Mann ist entsetzt, wie tief der Hass mancher Ukrainer auf die Russen sitzt, dass man ihm hinter vorgehaltener Hand sagt, hoffentlich räumt ihr diesmal richtig auf, und zeigt, dort wohnt ein Kommunist, da ist wieder ein Jude eingezogen.

So das dieser aufkommende ukrainische Nationalismus eigentlich kein Faktum der Neuzeit ist. Die Saat wurde bereits zu Sowjetzeiten gelegt.
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Re: Ukraine

Beitragvon Frank » Montag, 07. Mai 2018, 07:28:01

Naja, das ist doch nicht unbekannt. Ich fuhr einmal Anfang der 70ger im Zug von Leningrad nach Tallinn (Reval) und unterhielt mich so recht und schlecht radebrechend in russisch mit einem Esten. Das war ganz interessant. Irgendwann fragt er mich wo ich herkäme, ich wäre doch auch kein Russe. Ich: DDR, Studentenaustausch. Er auf deutsch: Aah, das ist immer gut die Sprache des Feindes zu kennen :|
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Re: Ukraine

Beitragvon Hein » Mittwoch, 28. November 2018, 21:55:06

Russlands Grenzschutz brachte unter Waffenanwendung 3 ukr. Militärboote 50km vor der Brücke zur Krim in russischen Gewässern auf.
Jetzt jault die westliche Welt.
Man konnte drauf warten.
Geplant war das Ganze ohnehin, denn Mogherini, Stoltenberg u.a. haben bereits Wochen vorher Russland gewarnt, die Situation im Asowschen Meer zu verschärfen. Damals gab es noch keinen Grund für eine solche Warnung.

Kriegsrecht wurde durch Poro ohne Parlamentszustimmung verhängt .
Denn bald sind Wahlen und Poros Wahlsterne stehen überhaupt nicht gut.So kann man ggf. die Wahlen verschieben und ganz nebenbei- sind Demos, Streiks und sowas verboten.

Gleichzeitig scheint es der Versuch zu sein, die Aufnahme in die NATO zu beschleunigen. Kanada, GB, Dänemark sind die Schärfsten und immer mehr "Waffenbrüder" sickern in die Ukraine ein. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine heißt es.
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Re: Ukraine

Beitragvon Bruno55 » Mittwoch, 28. November 2018, 21:58:23

Ich sehe noch einen Grund, warum USA + Nato diese Provokation förderten und forderten.
Ein ganz wichtiges Detail ist, das Assowsche Meer. Lt. Vertrag von 2003 zwischen der Ukraine und Russland ist es ein Binnenmeer und zwischen beiden Ländern aufgeteilt. Zerreist jetzt die Ukraine diesen Vertrag, dann gelten wieder die Regeln von 1982 . Es ist dann kein Binnenmeer mehr und jedes der beiden Länder hat eine 12 Meilenzone. Weil es dann ein internationales Gewässer ist, kann jedes beliebige Kriegsschiff, also auch jedes NATO Land, das Meer befahren und z.B. bis nach Mariopol durch rauschen. ( ostukr. Konfliktzone)
Das wäre dann geostrategisch eine völlig neue Lage im Zuge der Einkreisung Russlands.
Bruno55
 

Re: Ukraine

Beitragvon cableape » Mittwoch, 28. November 2018, 23:45:27

Bruno55 hat geschrieben:Es ist dann kein Binnenmeer mehr und jedes der beiden Länder hat eine 12 Meilenzone. Weil es dann ein internationales Gewässer ist, kann jedes beliebige Kriegsschiff, also auch jedes NATO Land, das Meer befahren und z.B. bis nach Mariopol durch rauschen.


Wie breit ist denn die Durchfahrt ins Asowsche Meer zwischen der Krim und Russland?
Gilt dort auch die 12-Meilen-Zone?
cableape
 
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Re: Ukraine

Beitragvon Bruno55 » Donnerstag, 29. November 2018, 18:50:00

Nach den 2-seitigem Vertrag eben keine 12 Meilen Zone.
Die schmalste Stelle ist wohl 4km und dort ist die Brücke russ. Festland-Krim und damit die Ukras die Brücke nicht platt machen gilt ein besonderes russ. Regime um die Zufahrt zu den ukrainischen Häfen am Asowschen Meer zu ermöglichen.
Nun haben sich die Ukras nicht an das Regime gehalten und wurde logischer Weise dann vom Grenzschutz aufgebracht.

Auch das mit der 12 Meilenzone hilft den Ukras nun auch nicht wirklich. Denn Krim ist nicht mehr Ukraine sondern Russland.
Quasi geht nach der Krim Annexion die Seefahrt durch die Str von Kertsch jetzt durch Russland.

Ein Konfliktpotential ohne Ende
Bruno55
 

Re: Ukraine

Beitragvon Maik » Donnerstag, 29. November 2018, 19:19:07

Das Trump(eltier) hatte wohl eine wichtige Frage aufgeworfen.
In einem Interview mit der Zeitung „The New York Post“ hatte er danach gefragt, ob Kiew die russische Seite über die Pläne der ukrainischen Kriegsschiffe im Voraus informiert hätte, die Straße von Kertsch zu passieren.

Nach seinen eigenen Worten gefällt ihm das Geschehen nicht. Dies hätte nicht passieren müssen.

So gesehen wissen die Amis genau wo der Hase im Pfeffer liegt.
Maik
 

Re: Ukraine

Beitragvon Nasi Goreng » Donnerstag, 29. November 2018, 19:23:28

Nun hat sich der Befehlshaber der ukrainischen Seestreitkräfte, Igor Worontschenko, zu Wort gemeldet. Die Ukraine wollte laut dem Vize-Admiral „ihr Gesicht“ zeigen.

„Wir mussten in der Straße von Kertsch und im Asowschen Meer unser Gesicht zeigen und auch zeigen, wozu diese Boote fähig sind“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur Unian Worontschenko.

Die Entscheidung, die zu dieser Eskalation geführt hat, hält der Vize-Admiral nach eigenen Angaben nicht für falsch.
Nasi Goreng
 

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