alte Fm-Technik in neuer Zeit

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alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon Lichtblau » Sonntag, 21. August 2016, 15:30:09

Moin Moin,

Während meiner Wehrdienstzeit war ich bei den Fernmeldern der Bundeswehr .
Da ich dem Feldkabelbau angehörte, bestand die Technik überwiegend aus einem Unimog mit Material für den Feldkabel- und Feldfernkabel-Bau und Feldfernsprechern. Insoweit sind mir tiefere Kenntnisse versagt geblieben.
Mit der neuen Zeit erhielt die Bw auch neue Fm-Technik und sonderte die alte Technik aus. Es gelang mir vor einigen Jahren eine Fernsprech-Vermittlung aus Bw-Beständen der 60ger ( Feldnutzung) Jahre zu erstehen..
Die Anlage ist soweit voll funktionsfähig und verfügt über 20 Teilnehmeranschlüsse und 4 Amtsleitungen und einer Vermittlung.

Die 20 Teilnehmeranschlüsse funktionieren im internen Betrieb.
Natürlich möchte ich die Anlage auch extern benutzen und versuche nun verzweifelt, eine Verbindung zum Netz der Telekom zustande zu bringen.
Ich habe einen DSL Anschluss mit IP-Telefonie und 3 Rufnummern. Also Mehrfrequenzwahl.
Die Anlage verfügt über 2 Amtszusätze mit je 2 Amtsleitungen.
Aber egal wie ich es anstelle, einfach keine Telefonie zum Amt herzustellen.

Was kann ich tuen um hier eine Lösung zu erreichen ?

Nach dem Wehrdienst bin ich nicht bei Fernmelderei geblieben sondern habe mich dem Recht mit eigener Kanzlei verschrieben. :oops:
Lichtblau
 

Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon gerd » Sonntag, 21. August 2016, 17:00:46

"IP Telefonie" brauch MFV, die Feldtechnik hat IWV mit mechanischem Nummernschalter (Wählscheibe). Das gilt nicht für SIP Telefonie. Ich habe schon Amtsanschließer auf MFV umgebau. Wenn der Router einen analogen Anschluss mit MFV zur Verfügung steht funktioniert es.
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Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon Visa » Sonntag, 21. August 2016, 20:47:12

Ich hätte mir einfach einen Normalanschluß bei der Telekom bestellt. Dort erkennt die Technik automatisch ob der Endapparat IWV oder MFV macht. So können auch nostalgische Apparate betrieben werden. W38 und ähnliches.
Sollte auch in Sachen Amtsumsetzer funktionieren.
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Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon cableape » Sonntag, 21. August 2016, 22:27:38

Welcher DSL-Router mit IP-Telefonie wird denn verwendet?
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Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon gerd » Montag, 22. August 2016, 18:28:44

Visa hat geschrieben:Ich hätte mir einfach einen Normalanschluß bei der Telekom bestellt. Dort erkennt die Technik automatisch ob der Endapparat IWV oder MFV macht. So können auch nostalgische Apparate betrieben werden. W38 und ähnliches.
Sollte auch in Sachen Amtsumsetzer funktionieren.


Ja geht natürlich auch (Kostenfrage) Mit meiner Technik bin ich am Einsatzort variabel, bis hin zum GSM- a/b Modul.... Also Feldnetz "antik" ins GSM Mobilfunknetz nach sonstdawo..
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Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon Domino » Dienstag, 23. August 2016, 13:34:43

der Routerzwang ist gefallen. Nimm eine FritzBox und dort lassen sich Analogtelefone betreiben und greife die IP-Telefonie separat vor der FritzBox an der Anschaltdose ab..
Domino
 

Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon Lichtblau » Freitag, 26. August 2016, 17:26:25

Domino hat geschrieben:der Routerzwang ist gefallen. Nimm eine FritzBox und dort lassen sich Analogtelefone betreiben und greife die IP-Telefonie separat vor der FritzBox an der Anschaltdose ab..


Ja gut. Ich habe es probiert und nun eine Fritzbox dran und Daten des Providers eingegeben. Bei der Gelegenheit von 1&1 ein gutes Angebot erhalten und werde wohl vom alten Anbieter umsteigen. Ergebnis jedoch = Null in Sachen Funktion der Anlage.
Unser Nachbar hat jedoch als älteres Ehepaar noch einen Analoganschluß der Telekom. Also einige Meter Kabel besorgt und dort eingesteckt und übern Zaun geschmissen und..... Hurraa die Anlage funktioniert. Sogar beide Amtsumsetzer.
Also habe ich mir jetzt einen einfachen Amtsanschluß bei der Telekom bestellt. Wenn das überhaupt noch möglich ist zu realisieren. Wo die Telekom bereits vor Jahren die Ankündigung der Komplett-Umstellung auf Internettelefonie bis 2018 herausgab.

Kann ich dann später die 2 Amtszusätze denn auch mit 2 Wege Ämter belegen ? Also einen auf den neuem Amtsanschluß und einen zu einem Anschluß des Internettelefons der Fritzbox ? So das, wenn Internt mal wieder ausfällt und damit auch Telefon immer noch ein zweiter Weg offen wäre....

@Gerd, du hast sicher das Wissen um die Gestaltung solcher Anpasstechnik. Ich muß mich dort irgendwie durchboxen und fragen und probieren.
Lichtblau
 

Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon Beule » Freitag, 26. August 2016, 17:41:11

@Lichtblau- gehst zu Conrad und kaufst einen "iwf/mfv konverter". Kostet so um die 50 Euro.
Auch Online bestellbar.
Den Konverter dann mit der mfv-Seite in die Fritzbox stecken und mit der iwf-Seite zu Deiner Telefonanlage. Das sollte dann 100pro funktionieren.
Falls Probleme- schick mir PM und ich komme auf ein Mittagessen zu dir und mache die Schaltung fertig.
Beule
 

Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon cableape » Freitag, 26. August 2016, 17:53:05

Lichtblau hat geschrieben:Es gelang mir vor einigen Jahren eine Fernsprech-Vermittlung aus Bw-Beständen der 60ger ( Feldnutzung) Jahre zu erstehen.


Ich vermute mal wegen dem Baujahr, daß es sich um eine OB-Vermittlung ähnlich diesen hier:
http://zivilundwehrtechnik.de/online-museum/milit%C3%A4r/feldvermittlung-nva-ob-6210-baujahr-1966
http://www.rwd-mb3.de/ntechnik/pages/ob62.htm
handelt, die er mit Hilfe eines Amtszusatzes am Wählnetz der Telekom betreiben will.
Es wählt also nicht der einzelne Teilnehmer, sondern die Vermittlung.

Damit könnte er auch ein normales MFW-Telefon zur Amtsleitung parallelschalten,
die gewünschte Wählverbindung damit aufbauen und das Gespräch dann an den OB-Teilnehmer übergeben.

:idea:
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Re: alte Fm-Technik in neuer Zeit

Beitragvon gerd » Samstag, 27. August 2016, 16:30:25

Ist eigentlich ganz einfach umzubauen...
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