Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

durch Nachrichtenbetriebsamt

Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon Neuzeit » Mittwoch, 12. März 2014, 23:23:24

Zur ersten Sicherstellung von Funkverbindungen für die Führungsstelle kommandierten wir einen Funktrupp R-137 von NFB-37 Drewitz nach Eggersdorf und stellten ihn an die Rückseite des Stabsgebäudes. Ordentlich mit Tarnnetzen umhüllt. Nachdem Reinhold das Kfz nebst Antenne bei Einfahrt zum Objekt als störend empfunden hat.
Denn wir brauchten Funkverbindung zu den operativen Gefechtsführungsgruppen auf den Truppenübungsplätzen.
Neuzeit
 

Re: Führungsstelle Eggersdorf

Beitragvon techniker-wolf » Mittwoch, 12. März 2014, 23:51:09

Des Einen Sicht schließt doch des anderen Sicht nicht aus. FOFAFK Zeit war eben Lernzeit für alle Beteiligten.

Wie war das mit Wetterfröschen ? FOFAFK hatten sicher noch keine Leut dafür. FWW kam erst mit FOFMTFK.
techniker-wolf
 

Re: Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon volkmar » Samstag, 15. März 2014, 22:11:53

Die Entwicklung des Führungssystems konnte immer mehr vervollkommnet werden. Dieser Umstand war auch immer mehr durch Einrichtung weiterer Arbeitsplätze für Diensthabende gekennzeichnet, die in besonderen Fällen statt op. Gruppen den op. Dienst absolvierten.
Wie bereits beschrieben, am Anfang war der DH FOFMTFK als DH der Führungsstelle. Er hatte eine "Gehilfen". Zuständig für den op. Dienst der unterstellten TT/E. ( Tel: 3745)
Der DH des FO erhielt zur Kommunikation mit den GS der TT/E je 1 Sprech-Direktverbindung.

Dem folgte dann der Arbeitsplatz: Flugdispatcher ( Tel: 3879).
Denn dem DH FO war irgendwann zuviel, jeden Flug der TT/E zu dokumentieren. Zumal oft der tägl. Ausbildungsflug einer Staffel sich mit den Manövereinsätzen der anderen Staffel eines Geschwaders zu identischen Zeiten überschnitt.
Der Flugdispatcher erhielt zu den TT/E Flugleitung/Tower je 1 Sprech-Direktverbindung. Plus eine Leitung zur VHZ.

Dem folgte dann der Arbeitsplatz: DH Richtung (Tel: 3844)
Koordinierung der Einsätze. Erhielt Direktverbindungen zu GS-31 und GS-33 und ZGS und ZWGS/HFS.

Dem folgte ein Arbeitsplatz DH Zusammenwirken - DH ZW- ( Tel: 3845).
Zuständig für das ZW mit GSSD und VM und nach Übergabe der KHG zu LasK dann auch zur LaSK.
Bei internationalen Einsätzen auch ZW mit poln. und tschech. SK.

Dem folgte dann noch ein DH FID ( Tel: 3883)- saß im Dienstzimmerbereich.
Da Manöverflüge inzwischen fast rund um die Uhr liefen, war eine ständige Ansprechstelle für den ing.-techn. Dienst notwendig.

Der DNF des FO war dann auch noch (Tel: 3833) und mit Direktleitungen (NFF) zu den TT/E.
volkmar
 

Re: Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon kabelmax » Samstag, 15. März 2014, 22:18:25

Schon ätzend gewesen. Immer wenn wir ein Bauprojekt fertig hatten kam ein weiteres EGS-Pult und Kabel ziehen und DVGs einbauen...
Aus unserer niederen Sicht ein unkontrollierter und ungeplanter Aufwuchs. Eigentlich muß doch schon im Vorfeld so eine Führungsstelle geplant und ausgestattet werden.
kabelmax
 

Re: Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon thomas » Sonntag, 16. März 2014, 21:00:28

Im Nachgang kamen dann noch:
- DH RD
- Kfz- Dispatcher
- DH FEK

Ab Mitte der 80ger folgte dann auch die Aufstellung einer Stabskompanie des FO. In der dann Fernschreiber, Funker, Kraftfahrer, Schreiber.... zusammengefasst waren.
Auf den Namen des Spieß komme ich nicht mehr.
thomas
 

Re: Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon nr14fan » Donnerstag, 12. Oktober 2017, 00:56:51

Das Führungsorgan hatte keinen Gefechtsstand. Gemäß STAN war eine Führungsstelle des FO zu organisieren.
Insgesamt führte der Gesamtumfang des FO zum Aufbau einer eigenen Teil-Nachrichenzentrale Im Keller Gebäude U7. Von dem letztendlich nur die Fernschreibstelle und die Chiffrierstelle umgesetzt werden konnten.
Als erstes schlug ein StaOFä Hohmann dort auf. Als zweites kam dann eine Fernschreibstelle. Beginn mit einer Fernschreib-Standverbindung zur Handvermittlung der Fernschreibzentrale der KNZ. Jedoch brachte das steigende Aufkommen an Fernschreiben bald eine eigene S1 Telexnummer im U7 Keller.
Dem folgte eine zweite S1-Telexnummer samt Gerät T-310. Die Maschine stand neben der offenen Maschine. Die T-310 kam in einen Chiffrierraum.
Zu jedem Geschwader war eine SAS-Fernsprechverbindung gefordert. Die Geräte sollten auch im Keller U7 stehen. Fand aber keine Bestätigung durch ZCO. Also Abschluß der SAS Verbindungen in SCZ der KNZ und von dort sind dann die Gespräche vermittelt worden.
Eine spannende Zeit damals.
nr14fan
 
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Re: Fm-Sicherstellung FüSt Eggersdorf FOFAFK/FOFMTFK

Beitragvon P-300 » Samstag, 21. Oktober 2017, 18:22:19

Neuzeit hat geschrieben:Zur ersten Sicherstellung von Funkverbindungen für die Führungsstelle kommandierten wir einen Funktrupp R-137 von NFB-37 Drewitz nach Eggersdorf und stellten ihn an die Rückseite des Stabsgebäudes. Ordentlich mit Tarnnetzen umhüllt. Nachdem Reinhold das Kfz nebst Antenne bei Einfahrt zum Objekt als störend empfunden hat.
Denn wir brauchten Funkverbindung zu den operativen Gefechtsführungsgruppen auf den Truppenübungsplätzen.


Das war dann auch solche Story. Erst zu einer Übung war festgestellt worden, dass dem FO die Funkverbindungen fehlten.. Denn Ausfall der über Postkabel geführten Zeitleitungen zum GFZ einer Übung weil die Panzer unbedingt das dort verlegte Feldkabel in Stücke zerlegen mussten. Das zu einem Zeitpunkt des Flugeinsatzes AFK und FFK. GFZ hatte keine Verbindung zum Führungspunkt und die Flieger standen auf den Plätzen herum. Der dann in der Führung aufgewirbelte Staub kam bis zu uns. Aber was sollten wir gegen zermalmte Feldkabel au dem TÜP Altengrabow tun.
Funksender waren für das FO im operativen System des Kommando nicht geplant.
Daher sollte das FO mit eigenen Mittel im Bestand arbeiten. Dem folgten dann Leitungsschaltungen nach Laage und Nutzung von KW-Sendern und Flugfunksendern der Funksendezentrale NFB-77 in Laage. Bus man dann vom Sender Laage mit dem Geschwader Laage per Funk kommunizieren wollte. Funktionierte natürlich nicht so optimal mit der Frequenzausbreitung.
Dann nutze das FO Funktechnik des VS14. Schaltung von Leitungen und Aufbau einer Funksendezentrale für das FO in Kähnsdorf.
Da bekamen wir dann MWT1/2 Verbindung "illegal" über eine Orts-Fernsprechmietleitung zum VS-14.
Waren eben wilde Zeiten.
P-300
 
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