Ernst Thälmann

Ernst Thälmann

Beitragvon EK89 » Sonntag, 06. Januar 2019, 14:03:52

Hamburger Aufstand
Der Hamburger Aufstand (auch Barmbeker Aufstand) von 1923 war eine von Teilen der KPD in Hamburg am 23. Oktober 1923 begonnene Revolte. Ziel war der bewaffnete Umsturz in Deutschland nach dem Vorbild der russischen Oktoberrevolution 1917. Nach den Vorstellungen des Deutschen Oktobers sollte die Erhebung das Aufbruchssignal für eine Revolution in ganz Mitteleuropa sein und die kommunistische Weltrevolution einleiten.

Auch in dem Wikipedia Beitrag wird Ernst Thälmann als Führer des Aufstandes beschrieben.

Der Aufstand wurde unter anderem in dem 1954 in der DDR gedrehten Spielfilm Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse thematisiert.
Für das Scheitern wird die KPD-Führung um Heinrich Brandler verantwortlich gemacht. Diese habe verhindert, dass auch in anderen Städten Kämpfe stattfanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Aufstand

Gerade auf Wikipedia wird hier Kommunistische Propaganda betrieben.
Denn inzwischen ist auch durch Historiker belegt, Thälmann war zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht in Hamburg. Er hatte mit dem Aufstand im Prinzip garnichts zu tun.

Thälmann wurde durch SED zur Symbolfigur stylisiert. Dazu gehörten auch Lügen.
So das er im Ergebnis eher eine Märchenfigur war- dessen Darstellung mit der Wahrheit fast nichts mehr übereinstimmte.
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Re: Ernst Thälmann

Beitragvon visa-942 » Sonntag, 06. Januar 2019, 17:25:02

EK89 hat geschrieben:Hamburger Aufstand

Gerade auf Wikipedia wird hier Kommunistische Propaganda betrieben.
Denn inzwischen ist auch durch Historiker belegt, Thälmann war zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht in Hamburg. Er hatte mit dem Aufstand im Prinzip garnichts zu tun.

Thälmann wurde durch SED zur Symbolfigur stylisiert. Dazu gehörten auch Lügen.
So das er im Ergebnis eher eine Märchenfigur war- dessen Darstellung mit der Wahrheit fast nichts mehr übereinstimmte.


Eine steile These.....wäre schön, wenn du die angeführten Historiker und ihre Werke auch benennst...

Ich halte es da auch mit den Historikern, die stellen in "Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2010/11: Skandale in der Geschichte. Themen und Quellen
22 Thema 18: Oktober 1923 – Der „Hamburger Aufstand“ die Sache so dar:

"Während der Aufstand von der kommunistischen Führungsebene (Kommunistische Internationale) schon nach wenigen
Stunden abgebrochen wurde, ließ Thälmann weiterkämpfen. "

Schwer möglich, wenn er nicht der Anführer und auch gar nicht in Hamburg war......
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Re: Ernst Thälmann

Beitragvon max moritz » Sonntag, 06. Januar 2019, 21:24:28

Auf alle Fälle erhielt die Pionierorganisation der DDR den Namen "Ernst Thälmann".
Ob nun Hamburger Aufstand oder nicht- er war der Anführer der Kommunisten zu damaliger Zeit.
Nach den Jungpionieren mit blauem Halstuch konnten Thälmann-Pioniere das rote Halstuch tragen.

Es soll sogar Pastorensöhne -und töchter in der Pionierorganisation gegeben haben.
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Re: Ernst Thälmann

Beitragvon cableape » Sonntag, 06. Januar 2019, 22:18:22

max moritz hat geschrieben:Auf alle Fälle erhielt die Pionierorganisation der DDR den Namen "Ernst Thälmann".
Es soll sogar Pastorensöhne -und töchter in der Pionierorganisation gegeben haben.


Aber freilich, wenn man dadurch Vorteile geniesen konnte ...
Frau Merkel als geborene Wessi und Pastorentöchterchen
hat später auch diesen Weg durchlaufen
und durfte später sogar in der SU studieren.

Nur wer sich verweigert hat, hatte Nachteile.
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Re: Ernst Thälmann

Beitragvon Schelle » Samstag, 12. Januar 2019, 00:06:24

Trotzdem ist die Dorfjugend in Sachen Freizeitgestaltung öfter zum Pastor gegangen und dem interessierte das die Buben und Mädels auch Pioniere waren. Da konnten oft die AG in der Schule von den Interessen her nicht mithalten.
Ob das in der Stadt auch so war- keine Ahnung.
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Re: Ernst Thälmann

Beitragvon Manne747 » Samstag, 12. Januar 2019, 09:44:02

In der Stadt Halle/S hatten die Pastoren weniger Zulauf.
Ende 50er/Anfang 60er Jahre machte ich Erfahrungen in Christenlehre und Pionierarbeit.
Beim Pfarrer war die Anzahl der Kinder überschaubar und es war mehr lernen als Unterhaltung.
Wir bekamen auch jährlich (oder halbjährlich?) ein Zeugnis - wie in der Schule.
Nur die Benotung war anders. Die besten Zensuren bekam regelmäßig ein Junge, dessen
Vater die meisten Spenden an die Kirche gab. Als selbstständiger Bestatter konnte er das.

Vielleicht hätte er woanders spenden sollen. In der Schule blieb sein Sprößling wegen
notorischer Dummheit sitzen.
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